26.02.2019 - 10:22

Globale Smartphone-Umsätze erreichen 522 Milliarden US-Dollar

Die weltweite Smartphone-Nachfrage ging 2018 zwar um drei Prozent auf 1,44 Milliarden Geräte zurück, der Umsatz stieg aber um fünf Prozent auf 522 Milliarden US-Dollar. Zu diesen Ergebnissen kommt die GfK in einer aktuellen Untersuchung.

Die globalen Smartphone-Umsätze blieben 2018 solide, da der Premium-Trend das Wachstum weiterhin ankurbelt, so die GfK. Der Großteil der Gesamtausgaben im globalen Markt für technische Konsumgüter entfiel damit im letzten Jahr auf Smartphones. Für 2019 ist mit einem Wachstum von einem Prozent zu rechnen.

Die Zahlen für das vierte Quartal 2018 folgen dem aktuellen Trend: Im Vergleich zum Vorjahr wurden weltweit etwa 375 Millionen Smartphones (minus sieben Prozent) verkauft. Das entspricht einem Umsatzvolumen von 144 Milliarden US-Dollar.

Premium kurbelt Wachstum an

Etwa zwölf Prozent (2017 waren es neun Prozent) der im Jahr 2018 verkauften Smartphones hatten einen Verkaufspreis von mehr als 800 US-Dollar. Allerdings steigt die Nachfrage nach Geräten aus dem mittleren Segment. Der Anteil an Smartphones zwischen 150 und 400 US-Dollar nahm um zwei Prozent im Jahr 2018 zu und bildete einen Anteil von 46 Prozent aller 2018 weltweit verkauften Smartphones.

Der Mangel an attraktiven Innovationen führte auch im vierten Quartal 2018 dazu, dass Verbraucher ihre Smartphones in der Regel weniger häufig durch neue ersetzten. Das führte zu einem Rückgang des durchschnittlichen Verkaufspreises um zwei Prozent auf 384 US-Dollar.

Markt für Smartphones in Deutschland wächst auf 10,7 Milliarden Euro

In Deutschland stiegen die Smartphone-Umsätze im Jahr 2018 um elf Prozent, was einem Umsatzvolumen von 10,7 Milliarden Euro entspricht. Die Nachfrage blieb dabei relativ unverändert. Insgesamt wurden im letzten Jahr 21,9 Millionen Geräte mit einem Durchschnittspreis von 489 Euro verkauft.

Zur Studie

Diese Mitteilung beruht auf endgültigen Point-of-Sales-Daten der GfK für Dezember 2018. Die GfK-Prognose gründet sich auf die tatsächlich getätigten Einkäufe der Endverbraucher und nicht auf die über die Hersteller ausgelieferten Einheiten. Die Marktgrößen basieren auf POS Tracking in mehr als 75 Märkten mit wöchentlichen und monatlichen Updates. Für die USA nutzt die GfK keine Handelsdaten, sondern eigene Markt- und Konsumforschungsmethoden, um Marktprognosen zu erstellen. Die Werte basieren auf nicht-subventionierten Einzelhandelspreisen. Der Bereich der technischen Konsumgüter umfasst GfK-POS-Panels für Telekommunikation, große und kleine Haushaltsgeräte, IT und Verbraucherelektronik.

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Ressort: Geräte, Studie
Maximilian Feigl

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