06.03.2019 - 10:32

DHL investiert weiter in letzte Meile

DHL will seine Zustellqualität weiter verbessern. Hierzu setzt der Paketdienstleister auf zusätzliches Personal, mehr Automatisierung sowie weitere Partner-Filialen und Paketstationen. Insgesamt investiert er 150 Millionen Euro.

Im laufenden Jahr plant die Deutsche Post DHL Group, mindestens 5.000 neue Stellen im Post-und Paketbereich zu schaffen. So verbessert der Konzern zum Beispiel die kurzfristige Planbarkeit bei krankheitsbedingten Ausfällen und die Bearbeitung von Sendungsspitzen. Gleichzeitig können Sendungsverzögerungen, z.B. durch mengenbedingte Abbrüche der Zustellung am Ende der Arbeitszeit, weiter reduziert werden. Ein wichtiger Teil der langfristigen Personalplanung ist auch die Ausbildung und spätere Einstellung von 450 eigenen Fahrern im LKW-Transport. Damit reagiert das Unternehmen auf den Fahrermangel in der Transportbranche.

Automatisierung

Der zweite wichtige Baustein der Qualitätsoffensive ist die weitere Automatisierung im Betrieb. Hier beschafft der Konzern aktuell in Deutschland weitere sogenannte „Gangfolge-Sortiermaschinen“, die die Sendungen in den Briefzentren vorsortieren und damit die Arbeit der Zusteller erleichtern und Fehler reduzieren. Darüber hinaus installiert die Deutsche Post in allen Paketzentren eine neue Lesetechnik, mithilfe derer der Sendungscode auf dem Label des Pakets schneller und zuverlässiger gelesen wird. Diese ermöglicht die effizientere Bearbeitung im Paketzentrum und vermeidet Verzögerungen.

Ausbau des Post- und Paketnetzes

Zudem wird das Unternehmen weitere 500 Partner-Filialen und Paketshops sowie 1.000 zusätzliche Packstationen bundesweit in Betrieb nehmen, um den Service für seine Kunden weiter zu verbessern. Zudem testet die Deutsche Post neue Filialkonzepte, wie zum Beispiel Selbstbedienungsautomaten und Drive-in-Stationen zur Einlieferung und Abholung von Sendungen. Derzeit wird dies in Bad Kreuznach ausprobiert. Außerdem sollen Kunden ihre Pakete künftig in Paketshops auch abholen können.

Ferner plant der Konzern neue Optionen für die Nachverfolgbarkeit von Sendungen, zum Beispiel durch den Zustellnachweis bei Geschäftskunden für alle Warensendungen. Außerdem wird die Deutsche Post DHL Group weiter in die Stärkung ihrer postalischen Infrastruktur vorwiegend in ländlichen Gebieten investieren, beispielsweise in mehr als 400 neue Zustellbasen und -depots in der Verbundzustellung, d.h. der kombinierten Zustellung von Briefen und Paketen.

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Ressort: Commerce, Location Based Services
Maximilian Feigl

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