20.02.2019 - 13:34

Ist Bluecode besser als Apple Pay und Google Pay?

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv 15 Smart-Payment-Anbieter aus Verbrauchersicht getestet. Als Sieger ging Bluecode hervor – vor Apple Pay und Google Pay.

Das unabhängige Hamburger Marktforschungsinstitut präsentierte die Ergebnisse der Studie "Smart Payment 2019" für die drei Anwendungsbereiche "Im Geschäft bezahlen", "Online-Zahlung" und "Zahlung unter Freunden". Die gesamteuropäische Mobile-Payment-Lösung Bluecode, deutschlandweit unter anderem bei Galeria Kaufhof und Globus im Einsatz, wurde in der Kategorie "Im Geschäft bezahlen" zum Testsieger gekürt - noch vor Apple Pay und Google Pay. Die Kategorie "Zahlung unter Freunden" konnte Kwitt für sich entscheiden, bei "Online-Zahlung" gewann Paydirekt.

Bluecode ermöglicht das bargeldlose Bezahlen per Android-Smartphone, iPhone und Apple Watch gemeinsam mit Mehrwertservices nach europäischen Datenschutzregeln. Nach dem Gewinn der "Goldenen Transaktion" in der Kategorie Kundennutzen auf der Berliner Fachkonferenz Payment Exchange wird das Mobile-Payment-System nun erneut für seine Kundenorientierung ausgezeichnet: "In der Produktkategorie 'Im Geschäft bezahlen' erreicht Bluecode mit dem Qualitätsurteil 'gut' das beste Ergebnis - noch vor Apple Pay und Google Pay. Der Anbieter erzielt in allen drei Teilbereichen Internetauftritt, Information und Einstieg sowie Nutzungserlebnis gute Ergebnisse. Die Website überzeugt mit einem hohen Informationswert; die Nutzung der Payment-Lösung gestaltet sich einfach und komfortabel", heißt es in der Bewertung durch das Deutsche Institut für Service-Qualität.

Kunden und Händler profitieren von mobilem Bezahlen und digitalen Mehrwerten

"Das tolle Ergebnis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mobiles Bezahlen ist besonders nützlich, wenn es zusätzliche Mehrwerte bietet, die über die eigentliche Zahlung hinausgehen. Daher bauen wir die Mehrwertservices für Kunden und Händler laufend aus. Wenn der blaue Barcode am Handydisplay vom Kassierer gescannt wird, können Kunden damit nicht nur den Einkauf bargeldlos bezahlen und einen digitalen Beleg erhalten, sondern automatisch auch mit ihrer digitalen Kundenkarte Treuepunkte sammeln oder an Bonusprogrammen der Händler teilnehmen", sagt Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, und erklärt: "Wir ermöglichen es unseren Handelspartnern, digitale Stempelkarten, Punkteprogramme, Lotterien oder Kundenkarten-Verknüpfungen direkt über Bluecode abzuwickeln und treue Kunden mit Gutscheinen, Rabatten und Cashback-Aktionen am Smartphone zu belohnen. Da wir zusätzlich die chinesische Alipay-Technologie integriert haben, können Händler sowohl von europäischer als auch von chinesischer Kaufkraft profitieren."

Führende Handelsketten unterstützen europaweiten Rollout von Bluecode

Nach dem Scan des Barcodes an der Registrierkasse des Händlers wird der Betrag vom Girokonto des Users abgebucht, Mehrwerte werden dem Nutzer sofort gutgeschrieben. Das mobile Bezahlverfahren funktioniert mit jedem Girokonto und für User kostenlos über die Bluecode-App sowie zahlreiche weitere Apps. Führende Handelsketten wie die Rewe-, die Galeria Kaufhof- und die Spar Österreich-Gruppe sowie mehr als 100 europäische Partnerbanken unterstützen bereits den europaweiten Rollout von Bluecode und die Integration in Registrierkassen, Automaten, Banking- und Retail-Apps. In den letzten Monaten starteten beispielsweise alle Galeria Kaufhof-Filialen und alle Globus SB-Warenhäuser deutschlandweit mit dem neuen Bezahlservice. In Österreich können Kunden bereits bei mehr als 85 Prozent der Lebensmitteleinzelhändler und bei tausenden weiteren Akzeptanzstellen per Bluecode bezahlen.

DISQ testete drei Monate lang verdeckt aus Kundenperspektive

Die Studie "Smart Payment 2019" wurde im Zeitraum November 2018 bis Januar 2019 durch unangekündigte Mystery-Tests des Deutschen Instituts für Service-Qualität durchgeführt. Geschulte Tester, die als Kunden auftraten, analysierten neben den Internetauftritten der 15 Smart-Payment-Anbieter insbesondere die Kundenerlebnisse bei der Information über die Zahlungslösung sowie beim Einstieg und der Online- und App-Nutzung. Die drei Kriterien "Internetauftritt", "Information und Einstieg" sowie "Nutzungserlebnis" flossen gleichermaßen in das Gesamtergebnis ein. Die Zusammenfassung der Studie ist kostenlos online abrufbar: Opens external link in new windowhttps://disq.de/2019/20190213-Smart-Payment.html

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Ressort: M-Payment, Studie
Maximilian Feigl

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