01.03.2019 - 12:12

Outer macht Privathäuser zu Showrooms

Das US-amerikanische Start-up Outer arbeitet daran, den Möbelmarkt umzukrempeln. Denn anstatt die Waren in Möbelhäusern an den Stadträndern zu begutachten, können Interessierte Outdoor-Möbel bei anderen Kunden sehen.

In einer kreativen Anwendung der Sharing Economy löst Outer die Herausforderung der Möbelbesichtigung vor dem Kauf, indem es den Hof bzw. Garten vorheriger Kunden in Ausstellungsräume verwandelt. So können potenzielle Kunden die gewünschten Gegenstände einfach bei den Eigentümern betrachten. Auf diese Weise geht das Start-up ein wichtiges Problem an: Die schiere Größe von Outdoor-Möbeln kann es für Einzelhändler schwierig machen, einen Showroom in jedem Bereich zu haben, in dem die Käufer ein Produkt sehen wollen.

Fremde im Garten

Die Besichtigungen der außerhalb des Geschäfts angesiedelten Showrooms sind nur nach Vereinbarung möglich. Interessierte Käufer können die Website von Outer besuchen, um die nächstgelegene Immobilie mit dem Artikel zu finden. Kritikern, denen dies zu aufdringlich erscheint, entgegnet Firmenmitbegründer Jiake Liu: „Mit Airbnb haben wir es zu unserer Gewohnheit gemacht, Fremde in unseren Räumen zu haben. Casper hätte Probleme damit, ein Schlafzimmer in einen Ausstellungsraum zu verwandeln. Aber der Hinterhof ist ein öffentlich-privater Ort, ein Ort der Begegnung.“ Outer hofft, dass dieses Programm so viele Verbraucher wie möglich anspricht, da so keine teuren Ausstellungsflächen gemietet werden müssen.

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Ressort: Location Based Services , Commerce
Maximilian Feigl

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